Dienstag, 9. Oktober 2007

Noch mehr denken über das Denken über das Denken...

Denken über das Denken

Denkmuster

Am letzten Wochenende ging mein NLP-Master-Kurs weiter. Diesmal haben wir uns mit Denkmustern beschäftigt. Mit dem Denken über das eigene Denken....

Wow mir hat zwischenzeitlich echt der Kopf geraucht...denn ich hab so viel über meine eigenes Denken nachgedacht, und könnte spüren, wie ich in meinem Gehirn neue Areal aufsuche. Das Thema Denkmuster, Denksätze und Glaubenssätze (Beliefs) sind eien weites Feld, ich werde noch ausführlicher dazu posten.

Und heute nur kurz was zum Einstieg: Die Seminartage haben wir mit einer Partnerübung begonnen:
Suche Dir einen Partner in der Gruppe. Betrachte ihn oder sie. Dann betrachte dein denken über ihn. Was denkst Du jetzt über Dein Gegenüber. Schaue Dir die drei schönsten Gedanken an und suche den allerschönsten raus und überreiche ihm Deinen Partner als Geschenk....

Klingt erstmal harmlos. Und im Laufe der Übung spürst Du, wie tief das gehen kann. Erstens über Dein Denken nachzudenken, und zweitens, es auszusprechen und gut zu formulieren (zB "wenn ich dich jetzt so betrachte, habe ich einen Gedanken...oder eine Phantasie...") Außerdem ist es garnicht so leicht, auszuhalten, so intensiv betrachtet zu werden...und gleichzeitig ist es wunderschön, Komplimente zu hören.
Da bekam das Wort "Warm Up" eine spürbare Bedeutung...mir wurde ziemlich warm...

Mehr zu Denkmustern im nächsten Blog...

Dienstag, 2. Oktober 2007

Logische Ebenen

Am kommenden Wochenende geht die NLP Master Ausbildung in die nächste Runde. Für mich eine gute Gelegenheit, auf die letzten 4 Wochen zurückzublicken...

Die wesentlichen Formate des letzten Wochenendes habe ich ja schon beschrieben: Wahrnehmiungpositionen reinigen und CORE Transformation.

Wir nutzen NLP als "Beschreibungssprache / Beschreibungshilfe für die Struktur des subjektiven Erlebens" (Tom Andreas)

Heute möchte ich etwas über die Logischen Ebenen posten, die u.a. Gregory Bateson, Roberts Dilts und Gabrielle Roth entwickelt haben. Bei den (Neuro)logischen Ebenen werden die verschiedenen der Wahrnehmung in ihrer Tiefe unterschieden.

Hier könnt ihr auch selber mal üben, diese Ebenen durchzugehen:

Stell Dir eine Situation vor, über die Du gerne weiter Erkenntnisse hättest...

Ich lade Dich nun ein, diese Situation anhand der Logischen Ebeben nocheinmal durchzugehen. Und laß Dich überraschen, welche neuen Erkenntnisse Du machst. Nimm Dir für die einzelnen Abschnitte genug Zeit und gehe sie Schritt für Schritt durch.

UMWELT / KONTEXT / ZEIT
Wo bist Du hier? Mit wem bist Du hier? Was siehst Du? Was gibt es zu hören? Was fühlst Du?
Was kannst Du riechen, schmecken?

Tun / VERHALTEN
Was tust Du hier? Was tun andere?

FÄHIGKEITEN / STRATEGIEN
Wie tust du, und was tust du genau? Wie beziehst Du Dich auf andere? Welche Fähigkeiten hast Du in der Situation?

GLAUBEN / WERTE
Was ist Dir wichtig? Warum tust Du und was tust du? An was glaubst Du hier? Was motiviert Dich? Was glaubst Du über Dich, was glaubst Du über andere?

IDENTITÄT / SELBSTVERSTÄNDNIS / ROLLE
Welches Selbstverständnis hast Du? Wie verstehst Du DIch selbst? Als was für ein Mensch erlebst Du Dich? Wer bist Du hier?

ZUGEHÖRIGKEIT
Wo fühlst Du Dich zugehörig? Mit welchen Menschen, Ideen, Überzeugungen bist Du am allermeisten verbunden?

SPIRITUALITÄT
Was gibt Deinem Tun Sinn? Was ist Deine Mission? Was ist Deine Vision?

Es ist gut, wenn Du Dir genug Zeit nimmst, die einzelnen Ebenen durchzugehen. Die Fragen können hilfreich sein, eine Situation strukturiert zu betrachten und dadurch mehr zu erfahren, um was es eigentlich geht...

Viel Spaß beim üben. Über Feedback von Euch freue ich mich sehr.

Montag, 24. September 2007

Üben Üben Üben

Ja so ist das, wenn man Master werden will und Coach sein will, muß man üben. Und wenn wir aus dem Master-Gruppe üben heißt das Peer-Group-Treffen. Man trifft sich mit Kollegen aus der Gruppe und geht das Gelernte nochmal durch, kann Fragen nochmal klären und vor allem die einzelnen Schritte der -zum Teil recht komplexen- Formate nochmal durchgehen.

Samstag hab ich mich dann mit 2 Kolleginnen getroffen und geübt. Es ging um das CORE-Format. Mir wurde wieder bewußt, wie wichtig Sprache ist, bei den Formaten und beim coachen. Und das gute ist, daß man bei den Übungstreffen mit den Kollegen ausführlich darüber sprechen kann und gute Anregungen bekommt.

Mit meinen Coachings läuft es auch gut an, und ich spüre, wie viel Spaß es mir macht, mit Leuten zu arbeiten und Ihnen bei ihren Themen zu helfen. Wer also Interesse an einem Schnuppertermin hat, kann sich gerne melden. Das ist kostenlos, aber nicht umsonst. info@andreasgiesen.com

Samstag, 15. September 2007

Wahrnehmungsfilter reinigen...

Letzte Woche hab ich ja schon ein paar Bilder aus der NLP-Master-Ausbildung gepostet und ich werde jezt nach und nach die einzelnen Formate beschreiben, damit ihr euch vorstellen könnt, was und wie ich da so lerne.
Heute erster Teil: "Wahrnehmunsfilter reinigen"

Beim NLP gehen wir davon aus, daß unsere inneren Bilder, in Form, Farbe, Größe und innere Klänge, unsere Gefühle beeinflußen. Das heißt, wenn unsere inneren Bilder in einer bestimmten Art und Weise eingestellt sind, die Situation eher positiv oder eher negativ bewertet wird. Um in der Bewertung nun etwas mehr Spielraum zu gewinnen, hilft uns die Arbeit mit den Submodalitäten. (Feineinstellung von Inneren Bildern, Klängen, Gerüchen, Geschmack etc.)

Bei der Übung wird zunächst die Situation mit Bodenankern ausgelegt. Eine Position für ICH, eine für die ANDERE PERSON und eine BEOBACHTERPOSITION.
Als erstes die Beobachterposition betreten und Augen schließen. Dann das innere Bild von der Situation genau betrachten und die Feineinstellungen justieren. Vor dem Inneren Auge soll die Situation möglichst realitätsnah gesehen werden. Das führt zu einer möglichst neutralen Sichtweise und zu neuen Erkenntnissen bei der Bewertung der Situation.
Danach werden die innernen Geräusche und Klänge abgefragt und der Realität angepasst. ZB. Welche Stimme ist lauter? Ist sie in der Realität auch lauter? Passe sie innerlich an, sodaß sie der Realität entspricht.
Im nächsten Schritt werden die Gefühle, die die Betrachtung des Bildes auslösen bereinigt. Aus der Beobachterposition sollen die Gefühle, die auf die ICH-Position gehören oder woandershin, entmischt werden, und den Positionen zugeordnet und "rübergeschoben" sodaß die Beobachterposition möglichst weitgehend (über 95 %) neutral auf die Situation blicken kann. Dann wird dieser Zustand des neutralen Beobachters mit einer Fabe oder einem Begriff verknüpft, sodaß sie immer abrufbar ist, und man leicht in diesen Zustand gelangen kann. Welch ein Gewinn!
Im Anschluß an die Runde geht es weiter auf die Ich Position. Dort werden die Submodalitäten ebenfalls der Realität angepasst, und so verändert, daß eine klares und unverzerrtes Bild von der Situation entsteht. Besser wird die Situation natürlich nicht, aber der Blick wird klarer und in die Bewertung verändert sich.
Ein einfaches Format mit großer Wirkung. Wer mal ausprobieren möchte, kann gerne nochmal nachfragen.

Montag, 10. September 2007

Übungen mit Bodenankern zum Thema Logische Ebenen


Seminar-Chart


Der Coachingblog geht weiter...

Nachdem nun ein Monat vergangen ist und mein Zertifikat "Systemischer Coach" an der Wand hängt, geht mein Weg zum Coach nun weiter...
Am Wochendende hat meine Ausbildung zum NLP Master Practitioner begonnen. 4 Tage NLP-Seminar beim Institut Tom Andreas.
In den nächsten Tagen werde ich noch Fotos einstellen und einen Erfahrungsbericht über die Inhalte posten.
So viel sei jetzt schon verraten: Über das Öffnen von Wahrnehmungsfiltern, den Core Transformation Process, Re-Imprinting auf einer Timeline und die Neuro-Logische Ebenen werde ich in den nächsten Tagen berichten.

Samstag, 11. August 2007

Mein Titel: Systemischer Coach

GESCHAFFT !!! Nach drei Wochen intensiver Arbeit und tiefer Erfahrung habe ich heute das Zertifikati bekommen und darf mich nun Systemischer Coach nennen. In der nächsten Zeit muß ich noch 10 Coachings durchführen und beim Metaforum einreichen, dann bekomme ich auch das Siegel des Coachingverbandes. Also wer von Euch ein Thema hat und sich coachen lassen möchte, kann sich gerne melden. Das ist kostenlos, aber nicht umsonst.
Heute abend gehe ich mit der Trainergruppe zusammen essen zu einem Restaurant auf einem Berg. Schön zum Ende hin nocheinmal den Ausblick zu genießen und den Überblick zu bekommen.

Montag, 6. August 2007

Hypnose und Trance

Heute und die nächsten 2 Tage steht "The Generic Trance" auf dem Programm mit Stven Gilligan aus Californien. Er hat beim großen Meister Milton Erickson gelernt . Heute standen zwei Tanceübungen auf dem Programm, leider bin ich beide male nur damit beschäftigt gewesen, gegen den Schlaf zu kämpfen. Nachdem es zum zweiten mal passiert war, hab ich gemerkt, wie es mich voll geärgert hab. Ich hab ihn nur angesehen, und er wußte bescheid, und sagte "look here at the demon that is coming out" er konnte meinen Ärger sehen, und ich hab erzählt, was los war. Darauf meinte er was von Mitte finden und Balance und einem Energieball, der uns umgibt und und und...
Er hat ganz freundlich und wertschätzend reagiert, und die Wut auf mich selbst hat sich etwas gelegt. Der Hinweis, daß sich da etwas zeigt, und dass ich es wertschätzen soll, hat mir geholfen. Ich bin allerdings jetzt etwas nervös und bin mal gespannt, was in den nächsten 2 Tagen passiert. Eine Energieübung hat mir gut gefallen "Creating the Field": Dein Energiefld nach außen geben und mit dem anderen dadurch in Kontakt gehen und in einen guten Fluß kommen. Sehr interessant, was da bei mir alles angetriggert wurde. Ich hab nicht damit gerechnet, daß in den letzen paar Tagen der Ausbildung noch solch eine Intensität auf mich wartet. Heuet gehe ich auf jeden Fall früh schlafen, damit ich morgen fit bin und nicht wieder einpenne...

Samstag, 4. August 2007

Meine erste Aufstellung mit Figuren

Zukunftskongress

An diesem Wochenende findet hier der Zukunftskongress statt. Es gibt fast 50 verschiedene Vorträge von allen namhaften Leuten aus der Veränderungsarbeit. Das Programm liest sich wie das Who is Who der Coaching- und NLP-Szene. Und erneut habe ich das Gefühl der Hoffnung, daß Veränderung und vor allem Verbesserung möglich ist, und das Systeme nach Liebe, Ordnung und Erkenntnis streben. Die Vorträge "Neue Physik und Hypnose" und "Kinesiologisches Coaching" stehen heute auf dem Programm. In den letzten Tagen hat es in unerer Gruppe interessante Prozesse gegeben. Dei Gruppe wurde plötzlich größer und es gab richtig schleche Stimmung. Unser Trainer hat die aufgenommen und eine Strukturaufstellung unserer Gruppe gemacht. Im Anschuß daran, waren alle total verändert und offen für die neuen. Wir waren ein richtiges Team und ich war sehr bewegt, und wieder kullerten ein paar Tränen. Sicher hat es auch was mit einem kleinen Lagerkoller zu tun und mit den viele bewegenden Begegnungen. Und ich in so froh, hier zu sein und so viel zu lernen und zu spüren. Ich coache jeden Tag und bin richtig auf den Geschmack gekommen. Auch mich coachen zu lassen ist einfach wundervoll, den ich kann viele eigene Themen klären. ich freue mich schon jetzt auf ein nergetisches Coaching mit Touch of Health, was mich am Montag erwartet.

Und jetzt gh ich schwimmen...

Systemisches Flipchart

Donnerstag, 2. August 2007

Prozesse und Playmobil

Die letzen beiden Tage nach dem Teil mit Insa und Matthias und der Systemischen Struktuaraufstellung ging es zurück in die alte Gruppe. Die war um 8 Leute vergrößert worden und das gab in unserem kleinen System jedem Menge Unruhe. Wir haben weitere kleinen Aufstellungen bei Bernd gelernt, unter anderm die "Timeline-Aufstellung mit Hindernissen". Es wird eine Timeline auf den Tisch aufgebracht und entlang der Linie werden dann verschiedene Stationen in der Gegenwart, Vergangenheit und der Zukunft markiert und Ressourcen hinzugefügt. Eine wunderbare und sehr effiziente Art mit dem Klienten zu arbeiten. Gestern wurde der Konflikt in der Gruppe von einer der Teilnehmer angesprochen diskutiert. Bernd hat vorgeschlagen den Konflikt aufzustellen und wir haben im Anschluß unsere Gruppe und die Neuen aund die Klagen und die Hoffung aufgestellt. Eine unglaublicher Transformationsprozeß setzte sich in Gang und wir eindeten in einem großen Kreis, hielten uns an den Händen und bildeten eine ganz neue Gruppe. Ich war total bewegt und mußte weinen, als meine Schleusentore einmal offen waren fühlte ich mich total erleichtert. Eine unglaublich tolle und intensiver Erfahrung. Nun glaube ich, daß ein gesundes System die Kraft hat sich selbst zu heilen.